Tel. 0151 703 321 74 winter@familienzentrum-au.de

Vi.T.A im Sonnenhof Quartier

Pforzheim_Sonnenhof_Ortsschild

… gehört offiziell zum Stadtteil Dillweißenstein.

„Der Sonnenhof“ wird jedoch von den dort lebenden Bürgerinnen und Bürgern als eigenes Quartier empfunden.

Der Sonnenhof hat eine „Ortsmitte“ mit einem zentralen Platz, der jedoch vernachlässigt ist. „Früher“ war er Teil eines belebten Zentrums mit einer Nahversorgung wie Bäckerei, Metzgerei, Sparkasse, Volksbank, Apotheke, etc.
Es gab auch ein Gemeindezentrum, das inzwischen abgerissen ist.
An dieser Stelle befindet sich seit Jahren eine Brache.

Aktuelles: Rückblick Adventsfest 28.11.25

Viele Menschen sind zum Adventsfest gekommen. In diesem Jahr konnte auch die dunkle Ecke vor dem Kiosk sowie die Treppe einbezogen werden. Wir in der Kindertagespflege haben „Licht gespendet“ und so war alles gut ausgeleuchtet. Die Treppe war ideal für den Kinderchor der Schule, damit alle die Aufführung sehen konnten.

Auch Stadträte sind gekommen: Kai Adam (SPD), Sunita Vimal (Bündnis `90/Die Grünen), Andreas Renner (CDU).

Vi.T.A war mit einem Stand vom Nähcafé vertreten und in der Kindertagespflege gab es ein Bastelangebot – zum Glück innen, wo es warm ist. Auch einen Platz zum Wickeln konnten wir zur Verfügung stellen.

Alle Einrichtungen der Sozialraumkonferenz waren vertreten.
Es war eine tolle Zusammenarbeit und eine phantastische Stimmung, die auch die Besucherinnen und Besucher spürten.

Was sagen die Bewohnerinnen
und Bewohner zum Quartier?

Der Sonnenhof:
Einst ein Modell, nun zwischen Überalterung und Zerfall.

Im Stadtteilzentrum leere Schaufenster, geschlossene Läden; Treppen, von denen der Beton abplatzt, Schlingpflanzen und Bodendecker überwuchern Sand, Kies und Mutterboden zwischen den Gebäuden am zentralen Platz. Dort steht einsam und verlassen ein ehemaliger Kiosk.

Sonnenhof_Zeitungsartikel
„Wir sind auf eine gute Nahversorgung angewiesen, aber die Geschäfte hier haben nach und nach geschlossen…zuletzt die Bäckerei.“
„Dort standen die Leute bis raus auf die Straße, bis ans Eck. Samstags musste man vor acht Uhr da sein sonst gab es nichts mehr.“
Die Apothekerin: „Wir halten durch, solange wir noch können.“
Das gilt auch für den noch verbliebenen Obst- und Gemüseladen.
„Es gibt nicht wenige Anwohner, die erledigen ihre Einkäufe auch deshalb im Netto, damit der nicht schließt.“
„Das abgerissene evangelische Gemeindezentrum wird von uns schmerzhaft vermisst.
Ein ins Auge gefasster Ersatz der Stadtbau kam bis heute nicht, trotz preisgekrönten Planungsentwurfs.“
„Im Block Paul-Löbe-Straße von der Stadt auf 20 Jahre angemietet, leben Flüchtlinge, Migranten, Ausländer. Aber es fehlen Integrationsangebote.“
„Wir sind kein sozialer Brennpunkt und keine AfD-Hochburg und möchten das auch nicht werden.“

Viel Sympathie aber wenig Zuständigkeit…

Vorschlag um Vorschlag zumindest für einen provisorischen Stadtteil-Treffpunkt, eine Begegnungsstätte, hat der Bürgerverein dem Rathaus unterbreitet.
Fein säuberlich dokumentierte E-Mails an das Sozial- und das Baudezernat, an OB Boch und die Ratsfraktionen.

„Im Grundsatz stehen sie hinter uns, aber: Geschehen ist nichts.“

„Wir brauchen so dringend ein Signal. Wenn nichts geschieht, haben wir in 10 – 15 Jahren ein Riesenproblem.“

Text übernommen aus der Pforzheimer Zeitung vom 15. Mai 2025

Ein Metallpfosten mit Guerilla-Häkelung im Sonnenhof

„Guerilla-Häkeln“ zur Verschönerung, gewünscht wird mehr Lebensqualität:
„Was können wir schon tun?“ – das ist inzwischen die bereits verzweifelte Frage.

… zusammen viel Potenzial

Sonnenhof_sonnenberg_wacholder
Drei Quartiere, die sich zusammengehörig fühlen. Doch offiziell sind sie anderen Stadtteilen zugeordnet – zumindest nach der Statistik.

Nicht hinsichtlich der Chancen. Der Sonnenhof gehört zwar zum Stadtteil Dillweißenstein, doch ist er nicht wie dieser auch Sanierungsgebiet. Ohne Sanierungsmittel, keine Zuständigkeiten der Stadt.

Nur Sympathien.

Sympathien … dafür gibt es mindestens 3 gute Gründe:

  1. Einen engagierten Bürgerverein: Der Verein bringt aktiv gute Vorschläge für das Quartier ein und setzt sich mit Herzblut für dessen Entwicklung ein.
  2. Das erste ZWAR-Netzwerk der Stadt: Dieses Netzwerk ist vorbildlich, nicht nur für andere Stadtteile, sondern sogar für andere Städte und Kommunen.
  3. Die Sozialraumkonferenz der drei Quartiere (ohne Dillweißenstein, dort gibt es eine eigene): Sozialraumkonferenzen vernetzen soziale Einrichtungen, die gemeinsam an der Entwicklung, am Austausch und am Zusammenhalt im Quartier arbeiten. Ein Beispiel dafür ist das jährlich stattfindende Adventsfest, das die Gemeinschaft stärkt.

… der Sonnenhof

Stadtplan Sonnenhof
Luftbild-Sonnenhof

Projekt Vi.T.A

Wie kam es zur Idee für dieses Projekt?

Ein Zeitungsartikel, ein Stadtrundgang, Gespräche mit dem Bürgerverein – und zeitgleich eine Ausschreibung des Landes zu:
„Aufbau von Unterstützungsangeboten für Familien sowie die Weiterentwicklung von Familienzentren (…), um sie in ihrer Lotsenfunktion für Familien zu stärken“

Das Familienzentrum als Lotse?

In Abstimmung mit dem Bürgerverein Sonnenhof hat sich das Familienzentrum schnell – innerhalb von 4 Tagen – mit einem Projektantrag für den Sonnenhof beworben. Die Stadt hat den Antrag mit einem Referenzschreiben unterstützt.

Erfolg!

Das Projekt wird vom 01.10.2025 bis 31.12.26 vom Sozialministerium finanziert (Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg).

Was will das Vi.T.A Projekt erreichen?

Familienzentren sind soziale Treffpunkte im Quartier und bieten für Familien (Kinder, Eltern, Großeltern) vielfältige Angebote sowie niederschwellige Begegnungsräume zum gemeinsamen Austausch.
Die Sozialräume und Wohnquartiere haben unterschiedliche Bedarfslagen und Rahmenbedingungen. So richten sich die Angebote, die vor Ort entstehen, an der Lebenssituation der Menschen aus, die dort wohnen.

Der Austausch im Quartier steht an erster Stelle:

Was brauchen die Bewohnerinnen und Bewohner für mehr Lebensqualität in ihrem Wohnumfeld?
Was erleichtert ihnen den Alltag?
Was unterstützt ihre Teilhabe am sozialen Leben?

Angebote für Familien ohne ein Familienzentrum vor Ort?

Angebote für Familien sind zunächst einmal ein Anfang. Das Projekt Vi.T.A findet in den Räumlichkeiten der Kindertagespflege des Familienzentrum Au statt. Das ist die Verbindung.

Für wen ist Vi.T.A? Nur für Familien?

Der Begriff Familie umfasst alle Generationen. Gegenseitige Unterstützung ist nicht an Verwandtschaftsverhältnisse gebunden. Familiär bezeichnet den vertrauten Rahmen für Beziehungen zwischen Menschen, die miteinander in Verbindung stehen und die sich „wie in einer Familie“ gegenseitig unterstützen.
Im Projekt Vi.T.A bieten Fachkräfte und Ehrenamtliche gemeinsam ihre Hilfe an.



Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet durch die FamilienForschung BW / Familienförderstrategie (STL), Sozialwissenschaftliche Analysen im Statistischen Landesamt Baden-Württemberg.

Wer ist der Träger?

Projektträger ist das Familienzentrum Au, das auch Träger der Kindertagespflege TaPiR Sonnenau ist. Der Standort der Kindertagespflege auf dem Sonnenhof besteht seit 2020. Das Familienzentrum Au, das für das Projekt einen wichtigen Unterstützungshintergrund bildet, besteht sei 2002.

Das Programm von Vi.T.A. findet überwiegend in den Räumlichkeiten der Kindertagespflege Sonnenau statt (Carl-Schurz-Str. 56a).
Projektleiterin ist die Geschäftsführerin des Familienzentrum Au und Leiterin der Kindertagespflege TaPiR Sonnenau, Doris Winter.
Projektlaufzeit: 01.10.2025 – 31.12.2026

Tapir Eingang
Tapir Eingang
Eingang_VITA-Soho-small

Ihre Ansprechpartnerin

Projektleitung

Doris Winter

Kontakt: 0151 703 321 74
E-Mail: winter@familienzentrum-au.de

Unser Programm

Melden Sie sich gerne, wenn Sie sich Angebote wünschen, die Sie hier nicht finden. Wir freuen uns auch über Anregungen und Ergänzungen.
Einige Angebote sind noch in Planung. Es ist für uns einfacher umzusetzen, wenn Sie einfach nachfragen: Nach dem aktuellen Stand, nach dem konkreten Termin, zum Thema.

Wir freuen uns über ihr Interesse, ihre Rückmeldung, ihre Anmeldung.

Erste Hilfe am Kind

Kostenloser Kurs für Eltern
In diesem Kurs lernen Sie, wie Sie in Notfallsituationen richtig reagieren, speziell im Umgang mit Kindern. Ob bei kleineren Unfällen im Alltag oder bei ernsteren Vorfällen: gut vorbereitet zu sein, gibt Sicherheit!

Zwei Kurse:
Mittwoch, 10.12.25 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Montag, 15.12.25 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Adventsfest im Quartier 2026

Termin folgt. 

Wir freuen uns über ihr Interesse und ihre Anregungen:
Telefonisch: 015170332174
Frau Winter Per Mail: winter@familienzentrum-au
Persönlich in der Kindertagespflege Sonnenau, Carl-Schurz-Str. 56a

Treff für Alleinerziehende

Das Angebot wendet sich an alleinerziehende Elternteile und ihre Kinder.

Wir treffen uns – wie in einer großen Familie – und kochen zusammen.
Die Treffen finden regelmäßig statt (voraussichtlich an Freitagen gegen 17.00 Uhr, abhängig von den Arbeitszeiten der Eltern).

Bei Bedarf können zu spezifischen Fragen ReferentInnen eingeladen werden.
Bitte erfragen Sie die Termine unter Tel. 0151 703 321 74

 

Babygruppe

Sommerfest im Quartier

Der nächste Sommer kommt bestimmt und wir planen ein Fest auf dem Sonnenhof mit süßen und herzhaften Spezialitäten, Spielangeboten für Kinder, ein Sommercafé und vielem mehr.
Gibt es eine Tanzgruppe, die gerne mal vor Publikum auftreten möchte? Einen Chor, Musiker, Artisten? Alle kleinen und großen KünstlerInnen – können sich jetzt schon melden.
Hier ein kleiner Eindruck von früheren Sommerfesten (in der Au).

 

Vorlesegruppe

Bild eines aufgefaecherten Buches

Wir machen es uns gemütlich und lernen das „Kamishibai“ kennen, eine andere Art des Vorlesens.

„Wie Fernsehen ohne Strom“, sagt ein Kind. Oder wir nennen es „Erzähltheater“.
Ein Kamishibai besteht aus einem aufstellbaren Rahmen, in den die einzelnen Bildkarten wie eine Kulisse eingestellt werden. Die Geschichte wird so zu einem abwechslungsreichen Erzählen.

Wenn wir uns damit vertraut gemacht haben, geht es zu den Kindern, in den Hort, in die Schule, in die KiTA.

Die Vorlesegruppe „Kamishibai“ ist in Zusammenarbeit mit dem ZWAR Netzwerk entstanden.

Der erste Termin findet statt am 03.12.25 um 15.00 Uhr, in der Kindertagespflege Sonnenau, Carl-Schurz-Str. 56.

Folgetermine bitte telefonisch erfragen.

 

 

Workshop zu Erziehungsfragen

Hier darf alles gefragt und besprochen werden, was im Erziehungsalltag auftaucht und Eltern beschäftigt.
Wir starten im Januar 2026 mit dem Thema „Kindern Grenzen setzen und Regeln vermitteln“.

Den genauen Termin und die Folgetermine bitte telefonisch erfragen.

 

 

Unsere Förderungsgeber

Foerderungsgeber

Finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit
und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.

Traeger_Fam_Au
Foerderungsgeber

Finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit
und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.

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